Spannung bis zum Schlusspfiff

Mit einem 2:1 Sieg konnte sich Empor Dreißigacker am Samstag gegen den Tabellenletzten der Kreisoberliga Öpfershausen durchsetzten und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf der Kreisoberliga einfahren. Souverän traten die Hausherren dabei allerdings nicht auf.

Im ersten Heimspiel der Rückrunde für die Empor bot sich den ca. 80 angereisten Zuschauern keine besonders ansehnliche Partie. Während sich bei beiden Mannschaften immer wieder Fehler im Spielaufbau einschlichen, fehlte es über weite Strecken dadurch auch an Spielfluss. Die wenigen Torabschlüsse die sich beide Mannschaften herausspielten entstanden somit hauptsächlich durch Einzelaktionen. So gelang Dreißigacker in der 19. Spielminute die Führung, als Seemann sich auf der linken Seite gut durchsetzte und punktgenau auf den einlaufenden Hardt flankte. Letzterer verwandelte technisch sauber mit dem schwachen Fuß und ließ dem Schlussmann der Gäste keine Chance. Ähnliches spielte sich kurz vor dem Pausenpfiff ab, als Janusch mit einer Grätsche den Ball im Aufbauspiel der Gäste gewann und dadurch einen Konter über Leib einleitete, den dieser sicher zum 2:0 einschob (45.).

In der Folge hätte die Empor den Sack schon zu machen können, verpasste durch Winkler (45+1) sowie Leib (70) aber zweimal den Ausbau der Führung. So blieb die Partie weiterhin offen und Öpfershausen brachte mit einem dreifachen Wechseln noch einmal Schwung in die Partie. In der letzten halben Stunde taten sich die Hausherren nun sichtlich schwer, den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten, sorgten kaum noch für Entlastung und sahen sich immer tiefer in die eigene Hälfte gedrängt. Verdientermaßen belohnte sich Öpferhausen in dieser Phase auch mit dem Anschlusstreffer. Dreißigacker war nach einem Angriff zu weit aufgerückt und schlief in der Rückwärtsbewegung. Bei der Hereingabe der Gäste in den Strafraum flogen gleich 3 Spieler ineinander, mit etwas Glück landete dabei der Ball am Ende bei Denk, der nur noch ins freie Tor einschieben musste (81.). Während die große Chance auf den Ausgleich zwar nicht mehr kommen sollte, waren die letzten Minuten des Spiels im Sinne eines Abstiegskampfes nur schwere Kost. Lange Bälle, viele Zweikämpfe und Unterbrechungen zogen sich bis zum Schlusspfiff, bei dem die Hausherren mit 3 Punkten im Gepäck erleichtert aufatmen konnten.

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