Im Duell um den 9. Tabellenplatz der Kreisoberliga unterliegt Dreißigacker den Gästen aus Mittelschmalkalden mit 1:2 und rutscht somit wieder auf einen zweistelligen Tabellenplatz ab.
Nach einer doch überraschenden 3:7 Niederlage im Hinspiel, bei der die Empor in der Schlussphase völlig in sich zusammenbrach, trafen sich beide Mannschaften zum Rückspiel am vergangenen Wochenende in Dreißigacker. Nach dem deutlichen Ergebnis des Hinspiels lag es insbesondere an der Empor, Wiedergutmachung zu leisten.
Zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe trafen. Keinem Team gelang es, das Spielgeschehen an sich zu reißen und spielbestimmend aufzutreten. Lediglich einige Einzelaktionen prägten das ansonsten relativ ereignisarme Spiel. So erzielten die Gäste die Führung nach einem Standard, bei dem sich Awono Abodo im Getümmel durchsetzen konnte (10.). Ansonsten kam von beiden Mannschaften im ersten Durchgang nicht viel. Den Zuschauern bot sich eine über weite Strecken ruppige Partie und auch die Platzverhältnisse trugen nicht dazu bei, dass der Ball mal über mehrere Stationen nach vorne getragen wurde.
Auch in der zweiten Halbzeit sollte die Partie bis kurz vor Schluss nicht so wirklich Fahrt aufnehmen. Selbst das 0:2 für die Gäste fiel vielmehr aus eigenem Unvermögen der Hausherren heraus. Nach einer doch ungefährlichen Hereingabe der Gäste in den Strafraum der Empor fälschte Wintzer unglücklich ins eigene Tor ab (52.). Ähnlich kurios traf Hardt in der 70. Spielminute zum Anschlusstreffer, als gleich 4 Spieler die Hereingabe verpassten und Heymel dadurch überrascht nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Während durch den Anschlusstreffer die Schlussphase zumindest etwas an Fahrt aufnahm, blieb die Großchance von Kirchner in der 82. Spielminute, die Heymel im Tor der Gäste mit einer tollen Parade entschärfte, die einzig nennenswerte Toraktion bis zum Schlusspfiff.
Ähnlich muss sich auch die zweite Mannschaft von Dreißigacker ärgern, hat man hier nach einem ausgeglichenen Spiel ebenfalls mit 1:2 unterlegen. Nachdem sich die Empor die ersten 2 Gegentore fast selbst reingelegt hatte, ging man mit den eigenen Chancen vor dem gegnerischen Tor verschwenderisch um. Mehrfach wurden Hochkaräter liegen gelassen, weil sich bspw. zu viel Zeit beim Abschluss gelassen wurde. Lediglich Robin Beiner gelang es dann in der 61. Spielminute endlich den Anschlusstreffer zu erzielen, zu mehr sollte es allerdings nicht mehr kommen. Die letzte Großchance der Partie vergab Thomas in der 75. Spielminute freistehend vor dem gegnerischen Tor.